Mammographie

Mammographie – Screening – was ist der Unterschied?

Seit 2008 gibt es in Deutschland das Mammographie-Screening – ein Programm zur Brustkrebsfrüherkennung, worauf alle Frauen vom 50.- 69. Lebensjahr alle 2 Jahre einen gesetzlichen Anspruch haben, d.h. es werden gesunde Frauen ohne Beschwerden oder einem Tastbefund in der Brust untersucht. Das Screening wird in speziellen Zentren durchgeführt, in Berlin gibt es davon vier. Die Untersuchung unterscheidet sich nicht von der, vielen Frauen bereits bekannten Mammographie. Die Aufnahmen werden von zwei Radiologen unabhängig von einander begutachtet. Bei einem auffälligen Befund wird die Frau zu ergänzenden Untersuchungen ggf. auch Gewebeentnahme erneut eingeladen.

Die Mammographie, auch kurative Mammographie genannt, ist Frauen mit Beschwerden, einem Tastbefund in der Brust, einer Sekretion (Absonderung) oder einer positiven Familienanamnese oder betroffenen Frauen im Rahmen der Nachsorge vorbehalten. Neben der Mammographie werden zusätzlich in einem Arztgespräch die Anamnese(Krankengeschichte) und der Tastbefund erhoben und die Untersuchung ggf. noch durch einen Ultraschall( Sonographie) ergänzt. Dieser ist notwendig bei einem unklaren Befund in der Mammographie oder bei dichten Brustdrüsengewebe ( ACR Typ III und IV), da die Aussagefähigkeit der Mammographie bei dichtem Gewebe eingeschränkt ist und Herdbefunde übersehen werden können. Das ist der gravierende Unterschied zum Screening, bei dem die Dichte des Brustgewebes unberücksichtigt bleibt.

Unsere Praxis hat sehr viel Erfahrung in der Mammographie.
Frau Dr. med. Jahr betreibt die Mammographie seit über 25 Jahren und hat zu diesem Thema an der Charite promoviert.
Frau Dipl. Med. Heinitz ist als Befunderin an einer Screening-Einheit tätig.

Den betroffenen Frauen bieten wir im Rahmen der Nachsorge auch weitere Untersuchungen wie Oberbauchsonographie, Skelettszintigraphie, Röntgen und ggf. Computertomographie an.